Hurra, ich bin ein Schulkind!
Nun war es endlich soweit: Der erste Schultag! 17 ABC-Schützen hatten diesen Tag schon lange herbeigesehnt. Zusammen mit Eltern, Großeltern, Paten und Freunden erlebten die Erstklässler einen feierlichen Gottesdienst. Pfarrerin Susanne Sahlmann erzählte die Geschichte von den Fischern, die nichts gefangen hatten. Aber von Jesus ließen sie sich überreden, es noch einmal zu versuchen. Und es klappte, diesmal waren die Netze übervoll.

Nur nicht gleich aufgeben, wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt, sondern es einfach noch einmal probieren! Mit diesem guten Rat schickte Frau Sahlmann alle Kinder in die Schule. Sie segnete jedes Kind und wünschte jedem einzelnen Freude und Erfolg in der Schule.
In der Schulturnhalle erwarteten die Klassen 3/4a und 3/4b die neuen Schüler zu einer kleinen Begrüßungsfeier. Zunächst hieß Schulleiterin Sabine Wohlrab die aufgeregte, kleine Schar herzlich willkommen. Sie erzählte die Geschichte vom Ernst des Lebens. Eine Schulanfängerin kommt mit recht gemischten Gefühlen in die Schule, findet dann aber einen Freund, Ernst, der ihr in den ersten Tagen hilfreich zur Seite steht.
Die Kinder der dritten und vierten Jahrgangsstufe hatten mit ihren Lehrern Frau Engelhardt und Herrn Popp ein kleines Theaterstück als Willkommensgruß eingeübt: Im Schulhof treffen sich die Schulkinder. Ein seltsames Geschöpf mit Schweinerüssel, Punkten im Gesicht und feuerroten Haaren ist auch dabei. Es dauert nicht lange und dann wissen alle, es ist das Sams! Die Punkte im Gesicht sind Wunschpunkte. Und so wünschen sich die Kinder, die Schule möge doch recht bald beginnen. Schwupp di wupp – schon sitzen alle im Klassenzimmer. Ebenso schnell wird der zweite Wunsch erfüllt: eine nette Lehrerin! Der dritte Wunsch lautet: Pippi Langstrumpf soll auch in diese Klasse gehen. Kaum gewünscht, hüpft Pippi fröhlich durch das Klassenzimmer. Mit den Liedern „Hurra, ich bin ein Schulkind“ und dem Frühstückssong „Mango, Mango“ war die Vorführung beendet.
Alle Erstklässler wurden nun von ihren „Paten“ aus der zweiten Klasse in das Klassenzimmer geführt. Dort fand gleich die erste Unterrichtsstunde statt. Frau Zapf erzählte die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte. Das verstanden alle sofort: Wie soll man einen Liebesbrief schreiben, wenn man gar nicht schreiben kann? Unseren ABC-Schützen kann das nicht passieren. Sie sind schon ganz wild darauf, endlich schreiben und lesen und noch vieles mehr zu lernen!


Margot Zapf

 

Witterungsbedingter Unterrichtsausfall?

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