Das ausgefallene Martinsspiel


Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1/2a und 1/2b gestalteten den Morgenkreis am Martinstag.

Mit dem Lied „Kommt ein Licht so leise“ stimmten sie die Zuschauer ein. Dann erzählten sie in einem kleinen Anspiel die Geschichte vom ausgefallenen Martinsspiel. Eine Schulklasse will auf dem Marktplatz ein kleines Theaterstück aufführen, in dem es um das Leben und Wirken des Heiligen Martin geht. Der vorlaute Rolf reklamiert die Rolle des Martin sofort für sich. Er kümmert sich um Schwert, Helm und Umhang, damit er auch wirklich gut als Martin daherkommt. Am Vorabend des Martinstages ist die Generalprobe auf dem Marktplatz angesetzt. Rolf ist überpünktlich, er will der erste sein. Schließlich spielt er ja die Hauptrolle! Da passt es ihm gar nicht, dass ein kleines Mädchen ihn verzweifelt bittet, ihm doch den richtigen Weg nach Hause zu zeigen. Eine alte Frau schleppt mühevoll schwere Taschen. Ihrer Bitte, ihr doch beim Tragen zu helfen, kommt Rolf nicht nach. Er kann doch jetzt nicht weg! Einen Blinden übersieht er geflissentlich und einem Bettler, der ihn um etwas zu essen bittet, gibt er zu verstehen, dass er mit solchen Leuten eigentlich gar nicht sprechen darf.
So vergeht die Zeit, die anderen Mitspieler kommen nicht. Rolf ist wütend. Am nächsten Tag in der Schule beschwert er sich lautstark und meint, dass ja nun das Spiel ausfallen muss. Der Lehrer macht ihm klar, dass genau dieses Spiel schon stattgefunden hat. Nicht als Theaterstück, sondern in echt. Alle seine Mitspieler konnten nicht kommen, weil sie dem Mädchen, der alten Frau, dem Blinden und dem Bettler geholfen haben. Sie haben die Hauptrolle gespielt.
Als kleines Geschenk hatten die Erst- und Zweitklässler für jeden eine Martinsgans gebastelt.

Margot Zapf

 

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