Deutschland sucht den Weihnachtsmann


Zur Weihnachtsfeier der Elisabeth-Schlemmer-Grundschule hatten sich zahlreiche Ehrengäste, Eltern, ehemalige Schüler und Kollegen in die Schulturnhalle eingefunden.

Sie wurden vom Elternbeirat mit allerlei Leckereien bewirtet. Zudem konnte man noch letzte Weihnachtsgeschenke finden, die in einem gut bestückten Basar angeboten wurden. Schüler, Eltern und Lehrer hatten fleißig gewerkelt, um ein tolles Angebot zu ermöglichen.
Unter der Leitung von Lehrer Martin Popp hatten alle Klassen und die Arbeitsgemeinschaft Sang und Klang ein Weihnachts-Musical einstudiert.
In diesem Jahr lief es so gar nicht rund in der Werkstatt des Weihnachtsmannes. Der frisch verheiratete Herr genoss die Backkünste seiner Weihnachtsfrau wohl ein wenig zu intensiv. Die Kekse schmeckten ihm so gut, dass sein Bäuchlein immer runder wurde und die Lust auf Arbeit immer geringer. Die Weihnachtswichtel mussten alle Geschenke alleine verpacken, die Rentiere hatten noch den Schmutz und das Stroh vom letzten Jahr im Geweih und der Schlitten war auch noch nicht geputzt. Unter dem Gewicht des Weihnachtsmannes brach das Gefährt krachend zusammen. Auch Rudolph, das eitle Rentier, konnte das Schwergewicht nicht tragen. Nun war klar: Ein Ersatz für den Weihnachtsmann musste her oder Weihnachten würde in diesem Jahr ausfallen ...
Also setzte man eine Casting-Show an: Deutschland sucht den Weihnachtsmann. Es kamen auch schon die ersten Kandidaten: Hänsel und Gretel (sehr cool als Rapper), verfolgt von der Hexe. Auf die Frage, was sie den für die Stelle des Weihnachtsmannes besonders auszeichnete, war die Antwort: „Wir mögen Kekse!“ Die Jury (Weihnachtsmann und Frau, Weihnachtswichtel) war sich einig – abgelehnt. Auch die sieben bzw. neun Zwerge von Schneewittchen erwiesen sich als ungeeignet. Sie waren offensichtlich ebenso faul wie der amtierende Weihnachtsmann. Eine Gruppe Flamenco-Tänzerinnen wollte dem Weihnachtsfest einen besonderen Touch geben. Sie konnten zwar mit ihrer Darbietung begeistern, aber als Weihnachtsmann mochte man sich die rassigen Damen nicht vorstellen. Eine Gruppe Weihnachtsmäuse hatte es eigentlich auch nur auf die Kekse des Weihnachtsmannes abgesehen und wurde einstimmig abgewiesen. Mit großem Hallo trat dann ein zunächst Unbekannter vor die Jury. Er wusste mit fetzigen Rhythmen zu begeistern und hatte die Herrschaften der Jury fast schon überzeugt, als eine verzweifelte Königin auf die Bühne rauschte. Sie beschuldigte den Kandidaten, ihr Kind entführen zu wollen, nur weil sie seinen Namen nicht wüsste. Zum Glück konnte hier das Publikum helfen. Nachdem Rumpelstilzchen enttarnt war, musste er das Kind zurückgeben. Die Stelle als Weihnachtsmann bekam er natürlich nicht. Aber es stellte sich heraus, dass er handwerklich sehr begabt war und den ramponierten Schlitten reparieren und „mit einer Verstärkung für ein Walross“ versehen konnte, eventuell würde er auch noch alles vergolden ... Da Rumpelstilzchen der letzte Kandidat war und kein Ersatz gefunden worden war, musste der Weihnachtsmann nun doch selbst an die Arbeit. Das war ja nun kein Problem mehr, da der Schlitten entsprechend optimiert worden war. Nur dem Weihnachtsmann war eines noch nicht klar: Eine Verstärkung für welches Walross?
Mit begeistertem Applaus wurden die kleinen Künstler von den zahlreichen Gästen gefeiert. Mit einer Zugabe verabschiedeten sie sich.

Margot Zapf

 

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