Der fliegende Holländer

Vor kurzem hatten wir in der Elisabeth-Schlemmer-Grundschule die Kinderoper Papageno Wien zu Gast.

Die Karl-Rudolph-Schmidt-Stiftung hatte es den Stammbacher Grundschülern und den Vorschulkindern aus der Kindertagesstätte Pusteblume ermöglicht, eine Oper von Richard Wagner kennenzulernen. Man durfte gespannt sein, wie dieser doch recht schwierige Stoff den Kindern vermittelt werden sollte.

Anders als in der klassischen Oper wurde neben Gesang auch sehr viel erzählt. So stritten sich gleich am Anfang die mitspielenden Figuren, wer denn nun der Bedeutendste sei und nach wem eigentlich die Oper benannt werden müsste. Dieser humorvolle Beginn gefiel den kleinen Zuschauern und sie lernten auch gleich alle Darsteller kennen. Ein besonderes Highlight war, dass aus jeder Klasse einige Schüler mitspielen durften. Sie waren vorher angeleitet worden und stellten nun Matrosen auf dem Schiff des Daland, Matrosen auf dem Geisterschiff des Holländers und Sentas Begleiterinnen dar.

So nahm die Geschichte von Senta, ihrem Vater, ihrem Verlobten Erik und dem fliegenden Holländer ihren Lauf. Die Zuschauer erlebten ein Schiff im Sturm mit und das Auftauchen des Geisterschiffes. Gebannt lauschten sie den Arien. Immer wieder wurde der doch recht düstere Inhalt durch humorvolle Einlagen der Darsteller aufgelockert.

Am Ende fand die Geschichte ein kindgerechtes gutes Ende, anders als in der Originaloper.

Mit begeistertem Applaus bedankte sich das junge Publikum bei den Sängern der Kinderoper Papageno. Ein herzliches Dankeschön an die Karl-Rudolph-Schmidt-Stiftung, die mit ihrer großzügigen Unterstützung unseren Schülern ein eindrucksvolles musikalisches Erlebnis ermöglichte.

Margot Zapf

 

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